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	<title>GZB - Gero Zahns Blog &#187; iPad</title>
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		<title>Amazon Kindle Fire &#8211; Einsatz und Usability</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 01:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero Zahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2011/12/amazon-kindle-fire-einsatz-usability/" title="Amazon Kindle Fire - Einsatz und Usability"></a>Mein dritter Blog zum selbstimportierten Amazon Kindle Fire beschäftigt sich mit der Frage nach der Alltagstauglichkeit des Geräts. Ist es hinreichend gut benutzbar, oder habe ich 223 € in den Sand gesetzt? Kann der Fire das iPad ersetzen oder den &#8230;<p class="read-more"><a href="http://blog.gerozahn.de/2011/12/amazon-kindle-fire-einsatz-usability/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2011/12/amazon-kindle-fire-einsatz-usability/" title="Amazon Kindle Fire - Einsatz und Usability"></a><p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Kindle-Fire-mit-GO-Launcher-EX.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1497" title="Amazon Kindle Fire mit GO Launcher EX" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Kindle-Fire-mit-GO-Launcher-EX-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Mein dritter Blog zum selbstimportierten Amazon Kindle Fire beschäftigt sich mit der Frage nach der Alltagstauglichkeit des Geräts. Ist es hinreichend gut benutzbar, oder habe ich 223 € in den Sand gesetzt? Kann der Fire das iPad ersetzen oder den Gerätepark zumindest sinnvoll ergänzen? Diese und andere Fragen erörtere ich in nachfolgendem Beitrag.</p>
<p><span id="more-1495"></span></p>
<h3>Endabrechnung</h3>
<p>Zuerst einmal Kassensturz: Die US$ 199 für <a href="http://www.amazon.com/dp/B0051VVOB2/" target="_blank">Amazon.com</a> plus ein paar Stück Gold für den beschleunigten Versand innerhalb der USA ergaben am Ende 156,78 € auf der Kreditkartenabrechnung. <a href="http://www.myus.com/" target="_blank">MyUS.com</a> ließ sich den Versand über den Atlantik fürstlich bezahlen, mit letztendlich 38,65 €. Der <a href="http://www.dhl.de" target="_blank">DHL</a>-Bote nahm die Einfuhrumsatzsteuer des deutschen Zollamtes an der Türschwelle entgegen, die sich auf 27,34 € beliefen. Das Objekt der Begierde kam also für die Schnapszahl von 222,77 € zu mir.</p>
<p>Wenn wir annehmen, dass zum bislang völlig unklaren Verkaufsstart in Deutschland Amazon.de sicherlich nur das $-Zeichen durch ein €-Zeichen ersetzen wird, sind 223 € im Vergleich zu hypothetischen 199 € gar nicht so schmerzhaft. Für denselben Preis gibt es in Deutschland zwar auch schon 7 Zoll-Tablets, die aber abgesehen von leicht variierenden Ausstattungsmerkmalen meist tendenziell schwachbrüstiger sind. Reicht das als Kaufentscheidung für das Amazon-Tablet?</p>
<h3>Eingebaute Apps</h3>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/2011/11/amazon-kindle-fire-in-europa-ohne-jailbreak/">Wie bereits beschrieben:</a> Der Fire lässt sich recht gut in Deutschland in Betrieb nehmen. Da von den Amazon-Cloud-Diensten nur die eBooks übrig bleiben, während Audio- und Video-Konsum und auch der App-Download auf normalem Wege vorerst verwehrt sind, bleibt mit Bordmitteln neben dem rudimentären Mailclient <a href="http://www.amazon.com/gp/help/customer/display.html?nodeId=200790620" target="_blank">(ab Software-Update 6.1)</a> mehr oder minder nur der Webbrowser für den Einsatz als 7-zölliges &#8220;Surfbrett&#8221; übrig.</p>
<p>Der Browser fühlt sich dank der Doppelkern-CPU recht flink an. Richtig ist: Einen direkten Vergleich mit dem iPad 2 wird der Fire niemals gewinnen. Apple hat vor allem mit iOS 5 viel Energie darauf verwendet, das hauseigene Betriebssystem auf die ebenfalls hauseigene Hardware zu optimieren. Der Fire läuft, wenn von Amazon auch an vielen Stellen beschnitten, &#8220;nur&#8221; unter dem Allerwelts-Android 2.3 &#8220;Gingerbread&#8221;. Das ist sicher nicht die schlechteste Wahl, aber es fehlt nun mal das optimale Ineinandergreifen von Hard- und Software.</p>
<p>Aber macht dies das Webbrowsen zur Qual? Nein. Niemand außer neugieriger Hardwarefreaks werden den Kindle Fire und das iPad 2 nebeneinander auf den Tisch legen und beide im direkten Vergleich gegeneinander antreten lassen. Man hat entweder das eine oder das andere Gerät in der Hand. Und: Ich habe zwar bislang noch keine Erfahrungen mit High-End-4-Zoll-Mobiltelefonen mit DualCore-CPU. Aber im Vergleich zu &#8220;normalen&#8221; Mittelklasse-Android-Handys ist der Kindle Fire ein enorm komfortables Surfgerät. Der wie selbstverständlich und auch performant mitspielende Flash-Player ist, auch wenn es die HTML5-Lobby nur allzu gern wegdiskutieren würde, eine enorme Bereicherung im Mobilen World Wide Web.</p>
<h3>Display und &#8220;Hardware&#8221;-Tasten</h3>
<p>Der 7 Zoll &#8220;kleine&#8221;, hochkant manchmal zu schmale und quer meist zu flache Bildschirm wird von dem subjektiv deutlich niedrigeren Gewicht und dabei dem stabilen Halt mit nur einer Hand aufgewogen.</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Taste-am-kleinen-Finger.jpg"><img class="size-medium wp-image-1499 aligncenter" title="Standby Taste nahe beim kleinen Finger" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Taste-am-kleinen-Finger-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Hochkant gehalten löse ich persönlich allzu oft ungewollt mit dem stützenden kleinen Finger der linken Hand die Standby-Taste aus. Dem lässt sich begegnen, indem man das Gerät einfach um 180° dreht, was die allermeisten Apps auch problemlos mitmachen. iPad-typisch liegt dann die Standby-Taste am oberen und liegen die (Stereo-)Lautsprecher am unteren Gehäuserand. Diese Haltung funktioniert subjektiv auch deshalb besser, weil der Schwerpunkt des Fire ein wenig zu weit oben zu liegen scheint, was man durch die umgekehrte Haltung umkehrt.</p>
<p>Die sonst bei jedem &#8220;normalen&#8221; Android 2-Gerät zusätzlich zur Standby-Taste zu findenden Hardwaretasten (Zurück, Menü, Home, Suchen) sucht man beim Fire vergebens. Ähnlich wie beim Tablet-optimierten Android 3 &#8220;Honeycomb&#8221; werden diese Tasten in jeder Haltung am jeweils unteren Bildschirmrand eingeblendet.</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Hardware-Tasten-am-unteren-Bildschirmrand.jpg"><img class="size-medium wp-image-1501 aligncenter" title="&quot;Hardware-Tasten&quot; am unteren Bildschirmrand" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Hardware-Tasten-am-unteren-Bildschirmrand-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Fullscreen-Apps wie Spiele oder Videoplayer behalten mittig unten einen winzigen Pfeil-Button, der sowohl die Buttonleiste unten als auch die Statusleiste oben hervorzaubert.</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Fullscreen-App.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1502" title="Fullscreen-App" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Fullscreen-App-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<div id="attachment_1507" class="wp-caption alignright" style="width: 308px"><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Kindle-Keyboards-mit-und-ohne-Verbergen.png"><img class="size-medium wp-image-1507" title="Kindle-Keyboards - mit und ohne Verbergen-Taste" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Kindle-Keyboards-mit-und-ohne-Verbergen-298x300.png" alt="" width="298" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kindle-Keyboards - mit und ohne Verbergen-Taste</p></div>
<p>Lediglich zu dem Zeitpunkt, wenn die Bildschirmtastatur eingeblendet ist, gibt es keinerlei Möglichkeit, die &#8220;Hardwaretasten&#8221; zu erreichen. Hierzu muss auf jeden Fall erst die Tastatur geschlossen werden &#8211; was leider nicht immer einfach ist: In der Regel besitzt die Bildschirmtastatur zwar iPad-ähnlich eine zusätzliche Taste, um die Tastatur zu verbergen. Aber dumerweise eben nicht immer: In manchen Konstellationen fehlt diese Taste oder ist durch eine anders beschriftete, App-spezifische Taste ersetzt.</p>
<p>Häufig hilft es dann, in den Ziffern-/Sonderzeichen-Modus umzuschalten, in deren Layout sie dann wiederum zu sehen ist. Klappt das nicht, tippt man einfach ganz oben rechts auf den Bildschirm auf das Zahnrad: Beim Öffnen des Einstellungsmenüs verschwindet die Tastatur. Tippt man sogleich noch einmal, um das Einstellungsmenü wieder zu schließen, bleibt die Tastatur glücklicherweise verschwunden, und man hat endlich wieder Zugriff auf die &#8220;Hardwaretasten&#8221; am unteren Bildschirmrand.</p>
<h3>Bildschirmtastatur und deutsches Tastaturlayout</h3>
<p>Die Bildschirmtastatur ist und bleibt dabei ein Politikum. Als Grenzgänger zwischen Android und iOS ist es mir ein absolutes Rätsel, wie Apple es hinbekommt, dass sich auf deren Bildschirmtastaturen gefühlt &#8220;irgendwie besser&#8221; tippen lässt als an all meinen Android-Geräten (nur nur groß am iPad, auch auf meinem betagten iPod touch 2G).<br />
Manch Android-Benutzer installiert zur Linderung eine andere Systemtastatur (z.B. Better Keyboard, Swype, Retro-Fans greifen evtl. sogar zu Graffiti) – nicht so jedoch am Fire: Man kann zusätzlich installierte Tastaturen am Fire aufgrund der nicht vorhandene Einstelloption nicht aktivieren, d.h. folglich auch nicht nutzen.</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/11/KindleFire-Select-Input-Languages.png"><img class="size-medium wp-image-1470 alignright" title="Kindle Fire - Select a keyboard layout you like!" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/11/KindleFire-Select-Input-Languages-175x300.png" alt="" width="175" height="300" /></a><a href="http://blog.gerozahn.de/2011/11/kindle-fire-keyboard-layouts-solved/" target="_blank">Wie schon anderweitig beschrieben:</a> Der Fire bringt ab Werk nur eine amerikanische Tastaturbelegung mit, die zusätzlich über einen &#8220;Quick Fixes&#8221;-Modus mit wörterbuch-basierten Vorschlägen von höchstwahrscheinlich gemeinten Worten verfügt. Diese &#8220;Hilfe&#8221; ist aufgrund eines Bugs in der aktuellen Softwareversion trotz entsprechender Einstellungs-Option nicht abschaltbar – und verärgert auf diese Weise schon englischsprachige Benutzer, die gerne ohne eine solche Bevormundung auskommen würden, sowie erst recht spanisch sprechende US-Amerikaner. Auch für uns deutsche Fire-Besitzer, die deutsche Worte auf der englischen QWERTY-Tastatur tippen wollen, ist die automatische Wortersetzung bei Antippen der Leertaste schier unerträglich – schlägt das englische Wörterbuch doch in den meisten Fällen völlig unangebrachte Worte vor.</p>
<p>Hier hilft nur der in meinem anderen Blog-Beitrag beschriebene Trick, in den Untiefen der von Amazon versteckten Menüeinträge den tatsächlich noch vorhandenen Tastatur-Auswahldialog aufzurufen und das deutsche QWERTZ-Tastaturlayout zu aktivieren. Dieses erscheint jedoch leider noch häufiger ohne die &#8220;Schließen&#8221;-Taste, und mitunter sogar komplett ohne die untere Tastenreihe.</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Kindle-Keyboard-ohne-vierte-Tastenreihe.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1509" title="Kindle-Keyboard ohne vierte Tastenreihe" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Kindle-Keyboard-ohne-vierte-Tastenreihe-300x121.png" alt="" width="300" height="121" /></a>Als Workaround bietet es sich derzeit lediglich an, die deutsche Tastatur nur als Zweit-Layout zu aktivieren und das US-Layout als Primär-Tastatur zu verwenden. Zur deutschen Tastatur gelangt man dann Gingerbread-typisch durch horizontales Wischen über die Leertaste.</p>
<h3>Speicherplatz</h3>
<p>Dass der Fire über 6 GB Speicherplatz verfügt, ist eine recht unzufriedenstellende Pauschalantwort. Falls es ein bisschen genauer sein darf: In den Untiefen der von Amazon versteckten Funktionen findet sich denn folgendes Bild zum Thema &#8220;Internal storage&#8221;, gestützt durch die Speicheranlyse des Advanced Task Managers:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Unmount-Flash.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1522" title="Unmount Internal Storage?" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Unmount-Flash-175x300.png" alt="" width="175" height="300" /></a><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/AdvancedTaskManager-Memory.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1523" title="Advanced Task Manager - Memory" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/AdvancedTaskManager-Memory-175x300.png" alt="" width="175" height="300" /></a><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Apps-auf-SD-Karte.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-1525" title="Apps auf &quot;SD-Karte&quot;" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Apps-auf-SD-Karte-175x300.png" alt="" width="175" height="300" /></a></p>
<p>Der Kindle Fire besitzt also 1.09 GB Speicher, um darauf Applikationen zu installieren &#8211; recht üppig für ein Android-Gerät. Darüber hinaus gibt es 5 GB Speicher als &#8220;SD-Karte&#8221;. Natürlich handelt es sich nicht um eine SD-Karte, die man tatsächlich auswerfen und durch eine größere ersetzen könnte.</p>
<p>Nun könnte man auf die Idee kommen, Apps aus den 1.09 GB via App2SD in den größeren 5 GB großen Speicherbereich verschieben zu wollen. Diese Funktion hat Amazon aber ausgebaut: Apps installieren sich grundsätzlich im &#8220;internen&#8221; System Memory (von wenigen Ausnahmen abgesehen, die das ganz von sich aus erledigen). Die &#8220;SD Karte&#8221; steht also lediglich als Speicher für Bücher, Videos, Musik usw. zur Verfügung – Apps können dort selbtverständlich Dateien ablegen.</p>
<h3><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/11/Applications-from-unknown-sources.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-1441" title="Applications from unknown sources" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/11/Applications-from-unknown-sources-175x300.gif" alt="" width="175" height="300" /></a>Apps und alternativer Launcher</h3>
<p>Am Ende des Tages hat man als Europäer also ein 7&#8243;-Tablet mit flotter CPU vor sich, dessen vorinstallierte Anwendungen außerhalb der USA in weiten Teilen unbenutzbar sind – und das sich auf offiziellem Wege auch nicht mit weiteren Apps nachrüsten lässt. Glücklicherweise lässt Amazon Apps aus anderen Quellen nach Anhaken der entsprechenden Einstellungs-Option dennoch zu, und anschließend lassen sich Apps im .apk-Format aus vertrauenswürdiger Quelle (z.B. <a href="http://www.apkmarket.de/" target="_blank">apkmarket.de</a> oder <a href="http://www.androidpit.de/" target="_blank">AndroidPIT</a>) herunterladen und installieren. Wer ein weiteres Android-Handy mit Google Market-Zugang besitzt, kann (die meisten) Apps mit Hilfe des <a href="http://www.apkmarket.de/astro-file-manager/" target="_blank">Astro File Managers</a> für den eigenen Gebrauch in .apk-Archive sichern und so im Umweg über USB oder <a href="http://www.apkmarket.de/dropbox/" target="_blank">Dropbox</a> zur Installation auf den Fire verfrachten.</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/GOLauncherEX.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1511" title="GO Launcher EX auf dem Kindle Fire" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/GOLauncherEX-175x300.jpg" alt="" width="175" height="300" /></a>Auf diese Weise lässt sich die abseits des Amazon-Ökosystems mit geringem Nutzen behaftete &#8220;durch die gesamte History-Wischen&#8221;-Standardoberfläche durch einen beliebigen anderen Android-App-Launcher ersetzen. Sehr gut geeignet ist der weit verbreitete <a href="http://www.apkmarket.de/go-launcher-ex/" target="_blank">GO Launcher EX</a>. Investiert man ein bisschen Zeit in dessen Konfiguration, benimmt sich der Fire anschließend beinahe wie ein überdimensional großes Android-Handy. Durch dessen Homescreens kann man wie gewohnt blättern, und man kann sie ganz wie gewohnt mit App-Shortcuts, Ordnern und Widgets ausstaffieren.</p>
<h3>Hardwareunzulänglichkeiten</h3>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Oeffi-not-installed.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1513" title="Öffi - not installed" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Oeffi-not-installed-175x300.png" alt="" width="175" height="300" /></a>Ein &#8220;7 Zoll-Handy&#8221; wird der Fire aber leider nie. Abgesehen von der fehlenden SIM-Karte gibt es kein eingebautes Mikrofon, und auch keine Möglichkeit, ein externes anzuschließen. Der einzige USB-Anschluss dient lediglich zum Laden bzw. zum Dateitransfer via USB-Massenspeicher-Treiber. Nicht einmal einen HDMI-Ausgang haben die Amazonier dem Fire spendiert – sehr schade für ein als Medienplayer platziertes Gerät.</p>
<p>Es gibt auch kein Bluetooth, über das sich Headsets (mit oder ohne Mikrofon) oder gar externe Tastaturen verbinden lassen könnten. Auch eine eingebaute Kamera zumindest in Schnappschuss-Qualität fehlt dem kommunikationsfreudigen Web 2.0-Büger für Facebook, Twitter &amp; Co. sehr.</p>
<p>Das Lokalisierungs-API für FourSquare etc. hat Amazon gänzlich amputiert, was mangels GPS-Modul auf den ersten Blick nicht stören sollte. Aber das gesamte API wurde totgelegt, wodurch sich manch heiß geliebte App wie <a href="http://www.apkmarket.de/oeff/" target="_blank">Öffi</a> oder die <a href="https://market.android.com/details?id=de.hafas.android.db" target="_blank">Bahn-Auskunfts-App</a> gar nicht erst installieren lassen.</p>
<h3>Softwareunzulänglichkeiten</h3>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Firefox.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1515" title="Firefox lädt" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Firefox-175x300.png" alt="" width="175" height="300" /></a>Von diesen hardwarebedingten Einschränkungen lebt es sich nach Installation der Lieblings-Apps eigentlich recht komfortabel. Twitter klappt z.B. über <a href="http://www.apkmarket.de/seesmic/" target="_blank">Seesmic</a> sehr schön (<a href="http://www.apkmarket.de/tweetdeck/" target="_blank">TweetDeck</a> mag sich aber nicht installieren lassen). Das Web lässt sich wahlweise mit dem internen Browser oder alternativ via <a href="http://www.apkmarket.de/firefox/" target="_blank">Firefox</a> oder <a href="http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/com.opera.browser/Opera-Mobile-web-browser" target="_blank">Opera Mobile</a> (letzterer ebenfalls Flash-fähig) gut bereisen.</p>
<p>Die <a href="http://www.apkmarket.de/facebook/" target="_blank">Facebook-App</a> läuft aufgrund der fehlenden Profil-Unterstützung nicht, aber die mobile Web-Ansicht ist eine gute Alternative. Multimedia in Form von MP3-Musik oder MP4-Filmen lässt sich gut z.B. via <a href="http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/org.iii.romulus.meridian/Meridian-Media-Player-Revolute" target="_blank">Meridian</a> abspielen. Die offizielle <a href="http://www.apkmarket.de/youtube/" target="_blank">YouTube-App</a> kann sich zwar nicht ans Google Profil anmelden, spielt davon abgesehen aber Clips auch in HQ ab – was der Fire-eigene YouTube-Player vermissen lässt. Die integrierte Mail-App funktioniert hinreihend gut, Domainbesitzer bei Webhoster 1&amp;1 können auch deren IMAP-fähige, etwas besser ausgestattete <a href="http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/de.eue.mobile.android.mail/1-1-Mail" target="_blank">1&amp;1-Mailapp </a>verwenden – nach meinem Kenntnisstand beherrscht die App auch den Zugang zu IMAP-Accounts, die nicht bei 1&amp;1 liegen.</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Gmail-Konto-einrichten.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1517" title="Gmail-Konto einrichten" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Gmail-Konto-einrichten-175x300.png" alt="" width="175" height="300" /></a>An völlig unerwarteter Stelle ergibt sich eine unschöne Hürde: Man kann zwar wunderbar E-Mails empfangen und auch beantworten. Wer aber eine neue Mail verfassen will, wird sich allzu bald fragen: Wie bekommt man seine seit Jahr und Tag gepflegte Kontaktliste auf den Fire? Denn: Die automatische Synchronisation mit einem Google-Konto, für &#8220;normale&#8221; Android-Geräte das Normalste der Welt, klappt hier mangels konfigurierbarem Google-Profil prinzipiell nicht. Die Adressbuch-App &#8220;Contacts&#8221; ist beim Fire allerdings genau so funktionstüchtig wie bei jedem anderen Gingerbread-Gerät auch.</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Mail-Import-Google-contacts.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1518" title="Google - Import contacts" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/12/Mail-Import-Google-contacts-175x300.png" alt="" width="175" height="300" /></a>Erfreulicherweise gibt es einen gut versteckten Notnagel: Richtet man in der internen Mail-App sein Google-Mailkonto, dessen Kontakte man gern auf dem Fire hätte, als Gmail-Account ein, und hält man dieses Konto dann für ein paar Sekunden mit dem Finger gedrückt, so erscheint der Menüpunkt &#8220;Import contacts&#8221;. Wählt man diesen an, kopiert der Fire sämtliche Kontakte aus dem Google-Konto ins eigene Adressbuch.</p>
<p>Wichtig zu verstehen ist: Es handelt sich dabei nicht um eine Zwei-Wege-Synchronisierung. Änderungen an einem Kontakt, die man am Fire vornimmt, schlagen nicht zurück in das Google-Cloud-Adressbuch. Es bietet sich also an, Änderungen lieber immer via Webbrowser bei GoogleMail zu erledigen und das Adressbuch von Zeit zu Zeit erneut auf den Fire zu importieren.</p>
<h3>Conclusio</h3>
<p>Ist das Kindle Fire ein iPad-Killer? Eher nein, aber man kann unterschiedlicher Meinung sein.</p>
<p>Wer ein Tablet hauptsächlich zum Medienkonsum in Form von eBooks und Videos zu nutzen gedenkt, für den leistet der Fire genug – insbesondere, wenn man als US-Amerikaner das Amazon-Ökosystem nutzen kann und dies gegenüber dem Apple-iTunes-Store bevorzugt. Der deutlich niedrigere Preis ist ein gutes Kaufargument, und der 7 Zoll-Widescreen-Formfaktor ist sowohl beim Lesen als auch beim Videoschauen nicht unbedingt ein Nachteil. (Ich persönlich würde mir durchaus auch ein 7 Zoll-Widescreen-iPad kaufen.)</p>
<p>Hat man erst seine Lieblings-Apps gefunden und auf den Fire transplantiert (was von Europa aus zugegebenermaßen ein bisschen schwierig ist), taugt dieser ganz hervorragend als &#8220;mittelgroßes Internet-Gadget&#8221; – insbesondere mit &#8220;aufgebohrter&#8221; Oberfläche mit alternativem App-Launcher.</p>
<p>Bei meinem Nutzungsverhalten (mit Websurfen, Twittern, ein paar YouTube-Videos in HQ und auch mal eine TV-Folge via Netflix in SD) bei komplett heruntergedimmtem Display, aber permanent aktiviertem WLAN läuft der Fire bei mir mit einer Akkuladung 6 bis 6 1/2 Stunden. Ich halte dies im Vergleich zu anderen Android-Stromfressern für höchst akzeptabel.</p>
<p>Wer &#8220;ein bisschen&#8221; Web 2.0 machen will, der kommt vor allem mit aktiviertem deutschen Tastaturlayout und somit deaktivierten Wortvorschlägen recht brauchbar zum Ziel. Wer dagegen &#8220;ein bisschen mehr&#8221; Web 2.0 machen will, der braucht ein Gerät mit eingebauter (Foto- und am besten Video-) Kamera und wird mit dem Fire schwerlich glücklich werden. Aber so jemand braucht konsequenterweise auch ein iPad 2 und kein iPad 1.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Könnte ich mir vorstellen, mein iPad komplett auszumustern und nur noch den Fire zu nutzen? Schwerlich. Als einziges Tablet, als &#8220;Zweit-Gerät&#8221; hinter dem ausgewachsenen Desktop- oder Laptop-Computer taugt der Fire für mich deutlich weniger als das iPad.</p>
<p>Aber als &#8220;Dritt-Gerät&#8221; hat der Fire seinen festen Platz in meinem Gerätezoo gefunden. Während ich zuvor das iPad von Raum zu Raum mit mir herumgetragen habe, bleibt der Fire permanent auf dem Nachttisch liegen: Er liefert mir Web, YouTube, Twitter, Netflix und Amazon-eBooks bis aufs Kopfkissen. Das iPad bleibt jetzt teilweise tageweise im Arbeitszimmer liegen.</p>
<p>Ich liebe meinen Kindle Fire, aber ich liebe mein iPad deswegen nicht weniger. Naja, vielleicht ein bisschen weniger.</p>
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		<title>iPad-GarageBand via MIDI mit echten Tasten</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 14:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero Zahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2011/03/ipad-garageband-via-midi-mit-echten-tasten/" title="iPad-GarageBand via MIDI mit echten Tasten"></a>GarageBand als iPad-App ist für Musik-Kreativlinge die absolute Wonne. Aber Multitouch-Klavierspiel oder -Trommeln auf der Glasscheibe ist und bleibt nur eine Notlösung. Zwei Wege führen aus der Misere: Apples Camera Connection Kit oder ein Computer als schnurloser Vermittler. Die wichtigste &#8230;<p class="read-more"><a href="http://blog.gerozahn.de/2011/03/ipad-garageband-via-midi-mit-echten-tasten/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2011/03/ipad-garageband-via-midi-mit-echten-tasten/" title="iPad-GarageBand via MIDI mit echten Tasten"></a><p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/garageband/id408709785" target="_blank"><em>GarageBand</em> als iPad-App</a> ist für Musik-Kreativlinge die absolute Wonne. Aber Multitouch-Klavierspiel oder -Trommeln auf der Glasscheibe ist und bleibt nur eine Notlösung. Zwei Wege führen aus der Misere: Apples <em>Camera Connection Kit</em> oder ein Computer als schnurloser Vermittler.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1070" title="USB-MIDI-Kabel" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/USB-MIDI-Kabel.jpg" alt="" width="400" height="159" /></p>
<p><span id="more-1049"></span></p>
<p>Die wichtigste Information gleich vorab: <em>GarageBand</em> für iPad ist MIDI-kompatibel (Details dazu am unteren Ende dieses Artikels).<br />
Hintergrundinformation: Seit iOS 4.2 ist Core MIDI mit an Bord, und Musik-Apps können dies unterstützen. MIDI, das betagte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musical_Instrument_Digital_Interface" target="_blank">„Musicial Instruments Digital Interface“</a> von 1983 mit den 5-poligen runden DIN-Steckern, ist auch gut 25 Jahre später nicht aus der elektronisch-gestützten Musik wegzudenken. Und somit gehört <em>GarageBand</em> mit dazu &#8211; gleichermaßen am Mac und am iPad.</p>
<p>Dumm nur: Dem iPad (wie auch dem iPhone und dem iPod touch) fehlen bekanntermaßen die MIDI-In/-Out-Buchsen. Dieses Manko lässt sich auf zwei Weisen lösen: Einerseits in Hardware, andererseits schnurlos via WLAN – letzteres sogar mit Mac OS X Bordmitteln.</p>
<h3>Hardware-MIDI</h3>
<p><a href="http://store.apple.com/de/product/MC531ZM/A?mco=MTY3ODQ5OTY" target="_blank">Apples <em>Camera Connection Kit</em></a> rüstet dem iPad einen USB-Port nach, ursprünglich gedacht zum Anschluss von Kameras und USB-Kartenlesern zum Import von Fotos. Seit iOS 4.2 kann man daran jedoch auch MIDI-Interfaces anschließen. Nicht jede Konstellation funktioniert dabei problemlos: Das MIDI-Interface muss „generisch“ ohne spezifische Treiber arbeiten und sich darüber hinaus mit minimalem Stromverbrauch dem iOS vorstellen, da das iPad es mit Energie versorgen muss. Dem Vernehmen nach hilft es dabei mitunter, einen aktiven USB-Hub mit eigener Stromversorgung zwischen iPad und MIDI-Interface zu schalten. Manchmal muss man es auch geduldig und mitunter mehrfach ab- und wieder anstöpseln.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1108" title="MIDI am Camera Connection Kit" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/MIDI-am-Camera-Connection-Kit.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Kooperieren iPad und MIDI-Interface miteinander, ist dies die sauberste Lösung, die mit der kürzestmöglichen Latenz arbeitet (d.h. die Zeit zwischen Tastendruck am Keyboard und Tonerzeugung am iPad minimiert).</p>
<p>Die wichtigste Erkenntnis ist hier wohl: Jede iPad-App, die Core MIDI unterstützt, versteht sich auch mit dem per <em>Camera Connection Kit</em> angebundenen MIDI-Interface.<br />
Aber nicht jeder besitzt ein <em>Camera Connection Kit</em>, und am iPhone und iPod touch funktioniert es nach Apples Willen grundsätzlich nicht.</p>
<h3>MIDI Network / WiFi MIDI</h3>
<p>Alternativ lassen sich MIDI-Signale per WLAN vom und zum iOS-Gerät übertragen. Hier ist natürlich aufgrund der Funkstrecke prinzipbedingt mit etwas größerer und je nach Netzwerklast sogar ungleichmäßiger Latenz zu rechnen.</p>
<p>Aber zur Sache: Apples Core MIDI unterstützt seit Mac OS X 10.4 „Tiger“ das so genannte „MIDI-Netzwerk“, mit dem sich MIDI-Signale zwischen mehreren Macs und daran angeschlossenen MIDI-Controllern und -Instrumenten über kabelgebundene oder auch WiFi-Netzwerke transportieren lassen.</p>
<p>Um Missverständnissen vorzubeugen: Apples „MIDI Network“ bzw. „WiFi MIDI“ ist<strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>weder</strong> <em>Wireless MIDI</em> / <em>WIDI</em> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musical_Instrument_Digital_Interface#Wireless_MIDI" target="_blank">spezielle MIDI-Funkbrücken</a> zwischen Instrumenten und PCs, <a href="http://www.cme-pro.com/en/product-list.php?bc=6" target="_blank">siehe z.B. hier</a>)</li>
<li><strong>noch</strong> <em>DSMIDI</em> (<a href="http://dsmidiwifi.tobw.net/" target="_blank">eine Homebrew-Bibliothek für Nintendo DS,</a> die später auch für OSX und iOS portiert wurde)</li>
<li><strong>noch</strong> <em>OSC</em> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Sound_Control" target="_blank">Open Sound Control,</a> ein möglicher, netzwerkbasierter MIDI-Nachfolger),</li>
<li><strong>sondern</strong> eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musical_Instrument_Digital_Interface#MIDI_.C3.BCber_Netzwerk" target="_blank">Implementation von RFC 4695</a>, auch genannt „rtpMIDI“ <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/MIDI_usage_and_applications#RTP-MIDI_Transport_Protocol" target="_blank">(siehe auch hier)</a>.</li>
</ul>
<p>OSX unterstützt dieses MIDI-Netzwerk seit Version 10.4, iOS seit Version 4.2. Das bedeutet: iPads, iPhones und iPod touchs können über ihre normale WLAN-Anbindung am MIDI-Netzwerk mit Macs teilnehmen. Soll statt eines Macs ein Windows-PC zum Einsatz kommen, <a href="http://www.tobias-erichsen.de/rtpMIDI.html" target="_blank">existiert auch hierfür eine zum Mac-MIDI-Netzwerk kompatible rtpMIDI-Implementation</a>.</p>
<p>In letzter Konsequenz heißt das: <em>Jede</em> iOS-App, die auf Core MIDI aufsetzt, findet über das MIDI-Netzwerk unkompliziert und schnurlos Anschluss zu anderen MIDI-Geräten. Und, wie bereits eingangs erwähnt: <em>GarageBand</em> für iPad gehört dazu.</p>
<h3>Beispiel-Konfiguration</h3>
<p>Ein der Praxis entnommenes Szenario:</p>
<ul>
<li>Ein iPad mit <em>GarageBand</em> soll mit einem normalen, MIDI-fähigen Keyboard angesteuert werden.</li>
<li>Das Keyboard hat via „generischem“ USB-MIDI-Adapter Anschluss an einen iMac gefunden.</li>
<li>Mac und iPad befinden sich im selben Netzwerk.</li>
<li>Zur Vermeidung unnötiger Latenzen ist der Mac per Netzwerkkabel und nicht per AirPort angebunden.</li>
</ul>
<p>Unglaublich aber wahr: Das Gewünschte funktioniert mit Mac OS X Bordmitteln und erfordert nur wenige Mausklicks.</p>
<p>Erster Schritt: Man rufe das <strong>„Audio-MIDI-Setup“</strong> auf. Es findet sich nach Eingabe von „midi“ sehr leicht via Spotlight, alternativ unter Programme / Dienstprogramme (bzw. Applications / Tools).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1064" title="Audio-MIDI-Setup" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/Audio-MIDI-Setup.jpg" alt="" width="339" height="155" /></p>
<p>Darin angekommen ignoriere man das vermutlich standardmäßig geöffnete „Audiogeräte“ Fenster und öffne stattdessen mit Fenster / „MIDI-Fenster einblenden“ das <strong>MIDI-Studio</strong>.</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/MIDI-Studio.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1065" title="MIDI-Studio" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/MIDI-Studio.jpg" alt="" width="428" height="154" /></a></p>
<p>Das blaue „USB Midi Cable“ im Bild entspricht hier meinem weiter oben abgebildeten USB-MIDI-Interface. Je nach Gerätetyp kann diese Bezeichnung variieren – auf Wunsch lässt sich diese via Doppelklick sogar editieren.</p>
<p>Wichtiger ist hier jedoch das violette „Netzwerk“ – hier spielt sprichwörtlich die Musik. Nach Doppelklick erscheint folgender Dialog:</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/MIDI-Netzwerkkonfiguration.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1076" title="MIDI-Netzwerkkonfiguration" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/MIDI-Netzwerkkonfiguration.jpg" alt="" width="420" height="269" /></a></p>
<p>Eingeschaltete iOS-Geräte, auf denen eine Core MIDI-App läuft, erscheinen spontan unter ihrem iTunes-Namen links im „Verzeichnis“. Zu Testzwecken genügt hier vollauf <a href="http://itunes.apple.com/de/app/midi-monitor/id395750746?mt=8" target="_blank">Patrick Richards&#8217; kostenloser (bannerfinanzierter) „MIDI Monitor“</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1078" title="iOS-Geräte_im_Verzeichnis" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/iOS-Geräte_im_Verzeichnis.jpg" alt="" width="309" height="209" /></p>
<p>Ohne weiteres ist noch nichts mit Ihnen anzufangen: Es gilt, eine MIDI-Session zu definieren und das Gerät mit dieser Session zu verbinden. Wir klicken auf das „+“ unter „Meine Sessions“ und definieren einen Session-Namen mitsamt Bonjour-Kennung. Anschließend aktivieren wir die Session noch durch Klick auf das Ankreuzfeld:</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/iMac-Session.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1079" title="iMac-Session" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/iMac-Session.jpg" alt="" width="422" height="95" /></a></p>
<p>Fehlt nur noch das iPad: Wir wählen es links als Teilnehmer an und klicken auf „Verbinden“:</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/iPad-verbunden.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1080" title="iPad-verbunden" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/iPad-verbunden.jpg" alt="" width="425" height="132" /></a></p>
<p>Im MIDI-Monitor am iPad sieht das dann wie folgt aus:</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/MIDI-Monitor-verbunden.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1083" title="MIDI-Monitor verbunden" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/MIDI-Monitor-verbunden.jpg" alt="" width="418" height="190" /></a></p>
<p>Nun noch die Verbindung zwischen iPad und Keyboard herstellen &#8211; das so genannte „Live-Routing“. Die Symbole sind dabei leider wenig intuitiv verständlich:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1085" title="Live-Routings" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/Live-Routings.jpg" alt="" width="384" height="99" /></p>
<p>Das oben angestellte Bild Bedeutet: Die Daten kommen <em>aus dem Netzwerk</em> und werden <em>in das USB-MIDI-Interface</em> geschickt. Das heißt: Der iPad-MIDI-Monitor kann über seine Bildschirmtastatur das per MIDI an den Mac angeschlossene Keyboard zum Klingen bringen.</p>
<p>&#8230; Laut meiner Erfahrung muss man das Audio-MIDI-Setup nach erfolgter Erstkonfiguration mitunter komplett schließen und dann erneut aufrufen, die Verbindung zum iPad neu herstellen – und dann klappt es:</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/Aus-dem-Netzwerk-ins-Kabel.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1086" title="Aus dem Netzwerk ins Kabel" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/Aus-dem-Netzwerk-ins-Kabel.jpg" alt="" width="418" height="189" /></a></p>
<p>Der MIDI-Monitor am iPad sendet die angetippten Tasten per MIDI-Netzwerk ab und sie gelangen zum Keyboard.</p>
<p>Aber wir wollten ja eigentlich die Gegenrichtung, nämlich dass die am Keyboard gedrückten Tasten zum iPad geschickt werden. Also so: Die Daten aus dem MIDI-Kabel werden ins MIDI-Netzwerk geschickt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1087" title="Aus-dem-Kabel-ins-Netzwerk" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/Aus-dem-Kabel-ins-Netzwerk.jpg" alt="" width="378" height="93" /></p>
<p>Und siehe da: der MIDI-Monitor vermeldet &#8211; nun, leider nicht viel, er stürzt in diesem Modus allzu gerne ab. <img src='http://blog.gerozahn.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Das wiederum ist jedoch ein untrügliches Zeichen dafür, dass tatsächlich Daten eingegangen sind. &#8230; In diesem besonderen Fall benahm sich der MIDI-Monitor auf dem iPod touch weniger zickig:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1089" title="iPod touch empfängt MIDI-Daten" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/iPod-empfaengt-MIDI-Daten.jpg" alt="" width="320" height="480" /></p>
<p>Die Konfiguration als Ganzes sieht nun wie folgt aus &#8211; und erfüllt den gewünschten Zweck: Vom normalen Keyboard aus lassen sich per WLAN die virtuellen <em>GarageBand</em>-Instrumente des iPads spielen:</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/Vollstaendige-Konfiguration.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1088" title="Vollständige Konfiguration" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/Vollstaendige-Konfiguration.jpg" alt="" width="420" height="268" /></a></p>
<p>Dabei ist übrigens interessant zu beobachten, dass selbst nach Druck auf die Home-Taste und (am iPad 1) länglichem Beenden von <em>GarageBand</em> die MIDI-Netzwerkverbindung bestehen bleibt. Man sollte sich also zur Angewohnheit machen, <em>GarageBand</em> nach beendeter Session über den Task-Wechsler manuell vollständig aus dem Speicher zu kegeln.</p>
<h3>MIDI-Anbindung in <em>GarageBand</em></h3>
<p>Die unterschiedlichen Teile von <em>GarageBand</em> sind unterschiedlich gut MIDI-fiziert. Vorab: Grundsätzlich werden die am iPad selbst angeschlagenen Noten nicht via MIDI-Out abgesetzt. Es geht hier also nur darum, was die virtuellen Instrumente zu spielen in der Lage sind, wenn sie per MIDI-In mit angeschlagenen Noten versorgt werden.</p>
<ol>
<li><strong>Keyboard / Sampler</strong><br />
In beiden Bereichen ist alles wie erwartet &#8211; einschließlich polyphoner Anschlagsdynamik und Sustain-Pedal. &#8230; PitchBend, ModWheel, AfterTouch oder gar polyphonen AfterTouch konnte ich mangels entsprechend ausgestattetem Masterkeyboard leider nicht antesten.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1114 aligncenter" title="Mikrofon am Camera Connection Kit" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/Mikrofon-am-Camera-Connection-Kit.jpg" alt="" width="380" height="285" /><br />
Hübsches Gimmick: Der Sampler untersützt via <em>Camera Connection Kit</em> angeschlossene USB-Audioeingänge. Für USB-Audio-Devices gilt natürlich dasselbe wie bei USB-MIDI-Adaptern: Sie müssen „generisch“ ohne spezielle Treiber arbeiten und unbedingt sparsam mit dem Versorgungsstrom umgehen.  <em></em></li>
<li><strong>Smart Keyboard</strong><br />
Der MIDI-Input wird normal wie oben zu Gehör gebracht. Man kann also mit der automatischen Begleitung des Smart Keyboards quasi „vierhändig“ spielen.</li>
<li><strong>Smart Bass</strong><br />
Der gewählte Bass lässt sich anschlagsdynamisch und polyphon über das Keyboard spielen – auch im unsinnigen Tonbereich unterhalb von E1. PitchBend etc. habe ich mangels entsprechendem Controller nicht ausprobieren können.</li>
<li><strong>Smart Guitar</strong><br />
Auch hier lässt sich die gewählte Gitarre anschlagsdynamisch und polyphon über das Keyboard spielen – PitchBend etc. s.o.<br />
Unterhalb von E1 ergibt sich aber Erstaunliches: Die Tasten von C0 bis D1 entsprechen den Smart-Harmonien der aktuell gewählten Tonart – also Dur für Tonika, Subdominante und Dominante und Moll für drei Mollparallelen. (In Default-Einstellung C-Dur also C, dm, em, F, G, am.) Dabei spielen C0/C1, C#0/C#1 und D0/D1 jeweils unterschiedliche Zerlegungen der jeweiligen Harmonie.</li>
<li><strong>Drums</strong><br />
Verbindet man statt eines Keyboards ein E-Drumset mit dem iPad, kann man sehr gut auf den Drumpads herumtrommeln und diese dann anschlagsdynamisch am iPad zu Gehör bringen. Natürlich fallen die unterschiedlichen Sounds der iPad-Instrumente (Snare vs. Rimshot, volles Becken vs. Bell) aus, denn jedes Drumpad liefert natürlich nur die Note einer einzigen „Trommel“.<br />
In meinem Fall mit einem <a href="http://www.conrad.de/ce/de/product/303997/MC-CRYPT-DD-305-DIGITALES-DRUMKIT" target="_blank">Mc Crypt DD-305</a> blieb jedoch die Bass-Drum stumm; bei Wahl eines anderen Drum-Kits am DD-305 funktionierte sie, dafür fehlte einer der Toms. Laut MIDI-Monitor sendet das DD-305 je nach Kit als Kick-Drum unterschiedliche Noten, die das iPad dann je nach Fall interpretiert oder ignoriert. Das ist also eher ein Konfigurationsproblem auf Seiten des billigen E-Drumsets.</li>
<li><strong>Smart Drums</strong><br />
In diesem Modus wird der MIDI-Input leider komplett ignoriert. Man kann also nicht zu Übungszwecken parallel zum automatischen Schlagzeug mittrommeln.</li>
<li><strong>Guitar Amp und Audio Recorder</strong><br />
Hier geht es um analoge Instrumente bzw. Stimmen, d.h. prinzipbedingt hat MIDI hier keine Funktion.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1117 aligncenter" title="Garage Band und iRig" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2011/03/iRig.jpg" alt="" width="380" height="285" /><br />
Guitar Amp unterstützt allerdings den <a href="http://www.ikmultimedia.com/irig/" target="_blank">iRig-Adapter</a>, und der Audio Recorder wiederum USB-Mikrofone via <em>Camera Connection Kit</em>.</li>
</ol>
<p>Alles in allem ist die MIDI-Unterstützung von <em>GarageBand</em> auf dem iPad wirklich ganz großes Tennis. Die Latenz bei Ansteuerung der virtuellen Instrumente per MIDI Netzwerk ist spürbar, vor allem bei den Drums ist das mitunter sehr unangenehm. Hier hilft natürlich der Anschluss des jeweiligen MIDI-Controllers direkt per USB &#8211; sofern iPad und Controller sich miteinander verstehen.</p>
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		<item>
		<title>Erneutes iPod WLAN-Wachkoma</title>
		<link>http://blog.gerozahn.de/2010/10/erneutes-ipod-wlan-wachkoma/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 09:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero Zahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/10/erneutes-ipod-wlan-wachkoma/" title="Erneutes iPod WLAN-Wachkoma"></a>Wie schon im September berichtet und damals gelöst: Mein iPod hatte ja mit iOS 4.1 die Neigung entwickelt, sich nicht aus dem WLAN abmelden zu wollen, was zu einem gestiegenem, weil auch im Standby-Modus vorhandenen Stromverbrauch geführt hatte. Die Lösung &#8230;<p class="read-more"><a href="http://blog.gerozahn.de/2010/10/erneutes-ipod-wlan-wachkoma/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/10/erneutes-ipod-wlan-wachkoma/" title="Erneutes iPod WLAN-Wachkoma"></a><p><a href="http://blog.gerozahn.de/2010/09/ipod-touch-2g-ios-4-1-wlan-batterieverbrauch/">Wie schon im September berichtet und damals gelöst:</a> Mein iPod hatte ja mit iOS 4.1 die Neigung entwickelt, sich nicht aus dem WLAN abmelden zu wollen, was zu einem gestiegenem, weil auch im Standby-Modus vorhandenen Stromverbrauch geführt hatte.</p>
<p>Die Lösung war, den iPod zurückzusetzen und eine Sicherung wiederherzustellen. Dabei gingen mir meine sämtlichen Einstellungen verloren &#8211; aber der iPod fand zu seiner Einsicht zurück, dass man bei abgeschalteten Push-Notifications im Standby-Modus auch kein WLAN mehr braucht.</p>
<p><span id="more-900"></span></p>
<p>Bis vorgestern. Ich habe mir auf dem iPad <a href="http://itunes.apple.com/de/app/the-incident/id385533456?mt=8" target="_blank">„The Incident“</a> zugelegt und postwendend auch auf dem iPod touch installiert, um letzteren als WLAN-angebundenes Steuergerät für ersteren zu verwenden. <strong>Seitdem</strong> bucht sich der iPod nicht mehr aus dem WLAN aus.</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2010/10/iPod-Wachkoma.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-903" title="iPod-Wachkoma" src="http://blog.gerozahn.de/wp-content/uploads/2010/10/iPod-Wachkoma.gif" alt="" width="498" height="122" /></a>Die Deinstallation von „The Incident“ brachte keine Erleicherung. Also: Erneutes Rücksetzen, erneutes Rückspielen des Backups. Resultat: Gar keins! Das Neuaufspielen des Backups restauriert diesmal auch das Fehlverhalten! <img src='http://blog.gerozahn.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mein Eindruck: Des Rätsels Lösung war, dass der iPod bei der letzten Wiederherstellung beim Zurückspielen der Einstellungen einen Fehler meldete (was ja dazu führte, dass all meine programminternen Einstellungen einschließlich WLAN-, Facebook-, Twitter- etc. Passwörtern weg waren) &#8211; und dass anschließend nur die Apps und die Musikbibliothek zurückgespielt wurde. Dadurch scheint es dazu gekommen zu sein, dass der iPod wieder brav war.</p>
<p>Und jetzt? Ich habe es mittlerweils zweimal durchexerziert:</p>
<ul>
<li>Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen: Hilft nichts &#8211; WLAN-Wachkoma.</li>
<li>Zurücksetzen aller Einstellungen: Hilft nichts &#8211; WLAN-Wachkoma.</li>
<li>Zurücksetzen auf Fabrikeinstellungen und frische Aktivierung: Hilft &#8211; WLAN brav.</li>
<li>Wiederherstellung der letzten Sicherung: Wieder WLAN-Wachkoma.</li>
</ul>
<p>Ab sofort ist also bei Nichtbenutzung der Flugzeugmodus angesagt. *le sigh*</p>
<p><a href="http://blog.gerozahn.de/?ibsa=share&id=900" id="share-link-">Share</a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>iPod touch 2G mit iOS 4.1 &#8211; und WLAN-Batterieverbrauch</title>
		<link>http://blog.gerozahn.de/2010/09/ipod-touch-2g-ios-4-1-wlan-batterieverbrauch/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 08:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero Zahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/09/ipod-touch-2g-ios-4-1-wlan-batterieverbrauch/" title="iPod touch 2G mit iOS 4.1 - und WLAN-Batterieverbrauch"></a>Tja &#8211; es hat sich herausgestellt, dass mein iPod touch 2G seit dem Update auf iOS 4.1 letzten Donnerstag deutlich mehr Energie verbraucht. Seit ich mein iPad als &#8220;ernsthaftes ultra-mobiles Internet-Gerät&#8221; habe, ist mein iPod touch so etwas wie mein &#8230;<p class="read-more"><a href="http://blog.gerozahn.de/2010/09/ipod-touch-2g-ios-4-1-wlan-batterieverbrauch/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/09/ipod-touch-2g-ios-4-1-wlan-batterieverbrauch/" title="iPod touch 2G mit iOS 4.1 - und WLAN-Batterieverbrauch"></a><p>Tja &#8211; es hat sich herausgestellt, dass mein iPod touch 2G seit dem Update auf iOS 4.1 letzten Donnerstag deutlich mehr Energie verbraucht.</p>
<p>Seit ich mein iPad als &#8220;ernsthaftes ultra-mobiles Internet-Gerät&#8221; habe, ist mein iPod touch so etwas wie mein treues &#8220;Nachttisch-Internet-Spielzeug&#8221; geworden. Auf diese Weise wird er täglich etwa eine Viertelstunde in schwachen Lichtverhältnissen verwendet &#8211; &#8220;Tweets von der Bettkante&#8221;, wenn man so will. Innerhalb dieses Benutzungs-Szenarios hatte ich mich daran gewöhnt, das Gerät etwa einmal pro Woche aufladen zu müssen &#8211; wenn nicht seltener.</p>
<p>Aber nicht mehr seit dem iOS 4.1-Update. Man stelle sich vor: Am Samstag früh fand ich den iPod mausetot wie ein Fisch an Land vor. Seitdem musste ich ihn so ziemlich alle 48 Stunden aufladen, bei in etwa derselben täglichen Nutzungsdauer wie zuvor. Warum das?</p>
<p><span id="more-880"></span></p>
<p>Nun, ich habe das überprüft &#8211; in meinem WLAN-Router. Während sich das iPad etwa eine Minute nach dem Wechsel in den Stand-By-Modus vom WLAN trennt, bleibt der iPod touch online, wenn der Bildschirm schwarz wird. Permanent. Das war vor dem iOS 4.1-Update nicht der Fall, und ich habe in der Zwischenzeit keine weiteren Apps installiert, ebensowenig habe ich an den Einstellungen herumgespielt. … Für das Protokoll: Ich verwende keinerlei Push-Benachrichtigungen, keine einzige.</p>
<p>Zusammengefasst: Bis letzten Donnerstag konnte ich unter iOS 4.01 vom iPod touch auch bei einem Rest-Batteriestand von 20% erwarten, dass dieser nach acht Stunden immer noch bei etwa 20% lag und der Wecker-Ton abgespielt werden konnte. Jetzt, mit iOS 4.1, ist es durchaus denkbar, das Gerät komplett leer und automatisch abgeschaltet vorzufinden.</p>
<p><em>Danke, Apple!</em></p>
<h3>UPDATE &#8211; Problem gelöst</h3>
<p>Eine vollständige Rückstellung auf Werkseinstellungen und ein Einspielen des unmittelbar zuvor gemachten Backups hat das Fehlverhalten behoben.</p>
<p>&#8220;Einstellungen&#8221; / &#8220;Allgemein&#8221; / &#8220;Zurücksetzen&#8221; / &#8220;Alle Einstellungen&#8221; führte <em><strong>nicht</strong></em> zum gewünschten Erfolg. Erst Das Zurücksetzen von &#8220;Inhalte &amp; Einstellungen&#8221;, wonach der iPod erneut via iTunes aktiviert werden wollte, führte zum Ziel. Das anschließende Wiederherstellen der vorherigen Sicherung rekonstruierte sämtliche Apps und Inhalte &#8211; und der iPod touch bucht sich nach etwa einer Minute Inaktivität wieder aus dem WLAN aus.</p>
<h3>Update 2</h3>
<p>Erstaunlicherweise sind nun die meisten Voreinstellungen verschwunden. Der iPod und die meisten Apps benehmen sich, als seien sie frisch installiert worden &#8211; Seesmic hat meine Profil-Anmeldedaten vergessen, dasselbe gilt für die anderen sozialen Apps die ich überprüft habe. <em>Einschließlich</em> meiner Mailkonfiguration. Ich habe mich bislang noch nicht getraut, meine Spiel-Punktzahlen und Savegames zu checken, aber ich vermute mal schwer, dass sie ebenfalls perdu sind.</p>
<p>Ich habe es zweimal probiert: Während des Wiederherstellungsprozesses gab es eine Fehlermeldung &#8211; vermutlich waren die Einstellungen durcheinander gekommen und konnten nicht korrekt zurückgespielt werden. Durch den vollständigen Reset ging alles zurück auf Werkseinstellungen, die Wiederherstellung konnte die durcheinandergewürfelten Einstellungen nicht zurückspielen &#8230; und so haben wir einen iPod touch mit wer-weiß-wievielen installierten Apps, die noch nie zuvor gestartet worden sind.</p>
<p>Wie auch immer &#8211; ich bin bereit, diesen Preis dafür zu zahlen, dass das mobile Netzwerkgerät sich wie erwartet benimmt.</p>
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		<title>#1 iErgonomy &#8211; typing ergonomy on iPhone / iPad</title>
		<link>http://blog.gerozahn.de/2010/06/iergonomy-typing-ergonomy-on-iphone-ipad/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 00:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero Zahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/06/iergonomy-typing-ergonomy-on-iphone-ipad/" title="#1 iErgonomy - typing ergonomy on iPhone / iPad"></a>http://www.youtube.com/watch?v=cGjtdow4-nc Share]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/06/iergonomy-typing-ergonomy-on-iphone-ipad/" title="#1 iErgonomy - typing ergonomy on iPhone / iPad"></a><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=cGjtdow4-nc&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=cGjtdow4-nc</a></p>
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		<title>Video bzw. Flash auf Mobilgeräten nicht verfügbar?!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 09:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero Zahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/06/video-flash-auf-mobilgeraeten-nicht-verfugbar/" title="Video bzw. Flash auf Mobilgeräten nicht verfügbar?!"></a>Oder: Warum YouTube-Videogucken am iPad ohne Flash unverhofft frustrierend werden kann. Gesegnet mit Fußballdesinteresse und parallel zur WM gestraft mit ansonsten unerträglichem Fernsehprogramm machten wir aus der Not eine Tugend und schauten eine DVD &#8211; „Batman &#38; Robin“ von 1997, &#8230;<p class="read-more"><a href="http://blog.gerozahn.de/2010/06/video-flash-auf-mobilgeraeten-nicht-verfugbar/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/06/video-flash-auf-mobilgeraeten-nicht-verfugbar/" title="Video bzw. Flash auf Mobilgeräten nicht verfügbar?!"></a><p><em><strong>Oder:</strong> Warum YouTube-Videogucken am iPad ohne Flash unverhofft frustrierend werden kann.</em></p>
<p><span id="more-840"></span></p>
<p>Gesegnet mit Fußballdesinteresse und parallel zur WM gestraft mit ansonsten unerträglichem Fernsehprogramm machten wir aus der Not eine Tugend und schauten eine DVD &#8211; <a href="http://www.imdb.com/title/tt0118688/" target="_blank">„Batman &amp; Robin“</a> von 1997, mit der bezaubernden <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000224/" target="_blank">Alicia Silverstone</a> als Batgirl.</p>
<p>Da sich <a href="http://www.youtube.com/" target="_blank">YouTube</a>-Videos überaus nett auf dem <a href="http://www.apple.com/de/ipad/" target="_blank">iPad</a> anschauen lassen und selbiges gerade auf dem Wohnzimmertisch herumlag, wollte ich meiner besseren Hälfte nach Filmende kurz noch die drei Videos zu <a href="http://www.youtube.com/watch?v=wLGPIsAQP1o" target="_blank">„Cryin&#8217;”</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xGbOL6nCdkY" target="_blank">„Amazing”</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0972G4t0cEA" target="_blank">„Crazy”</a> von Aerosmith zeigen, durch die Miss Silverstone damals ja bekannt geworden war.</p>
<p>Leichter gesagt als getan: Google meldete die Videos zwar, die YouTube-Applikation fühlte sich aber völlig außer Stande, diese abzuspielen &#8211; aus eigener Kraft fand sie sie auch gar nicht. Es stellte sich heraus: Die Videos waren nicht für die Wiedergabe auf Mobilgeräten freigegeben. Man lasse sich das bitte auf der Zunge zergehen: Mein nicht-3G-fähiges iPad, das ich folglich ausdrücklich nicht als „Mobilgerät“ verstehe, verweigert trotz stationärem Betrieb am heimischen WLAN die Video-Wiedergabe. Fail!</p>
<p>Freundlicherweise lässt sich die YouTube-Website im mobilen Safari vom „Touch“- über den „Mobil“- in den „Desktop“-Modus versetzen &#8211; dann werden die fraglichen Videos gefunden. Win! Allerdings: Statt eines Play-Buttons zu zeigen, meldet Safari dann leutselig, dass zum Abspielen nunmehr der Adobe Flash-Player vonnöten sei. Fail! &#8211; UPDATE: Das passiert auch, wenn ich zuvor unter <a href="http://www.youtube.com/html5" target="_blank">youtube.com/html5</a> das HTML- statt des Flash-Renderings aktiviert habe. Double-Fail!</p>
<p>Keine Chance also, die Videos doch noch anzuschauen, ohne ein Netbook, Laptop oder gar einen Desktop-Computer zu bemühen? Fast.</p>
<p>Die rettende Idee: Man nehme das<a href="http://www.google.com/phone/" target="_blank"> Google Nexus One</a> Handy &#8211; und dort unter Android 2.2 dieselbe Übung: YouTube-Applikation unkooperativ &#8211; daher YouTube im Browser aufrufen, in den Desktop-Modus wechseln, Video suchen und aufrufen. Und siehe da: Hier rettet Adobes Flash Player 10.1 Beta den Tag, der den YouTube-Flash-Videoplayer problemlos bildschirmfüllend abspielen kann.</p>
<p>Und so war das ausdrücklich einzige echte Mobilgerät wiederum das einzige, dass im stationären Betrieb die für mobiles Playback verbotenen Videos auf den Schirm zu bringen vermochte &#8230; Vom gewohnten Spaß beim Videoschauen am großen, brillianten iPad-Bildschirm war dabei natürlich nicht mehr viel übrig.</p>
<p><em>Danke, Apple! (not)</em></p>
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		<title>Gedanken über hochaufgelöste iPhone-Apps</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero Zahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/06/hochaufgeloeste-iphone-apps/" title="Gedanken über hochaufgelöste iPhone-Apps"></a>Soso. Das iPhone 4G hat also ein 326 dpi „Retina-Display“, das die Auflösung horizontal und vertikal im Gegensatz zu allen Vorgängern verdoppelt, die Pixelzahl also vervierfacht. Und Steve hat gesagt, dass auch Alt-Apps davon profitieren, weil das Text-Rendering dann einfach &#8230;<p class="read-more"><a href="http://blog.gerozahn.de/2010/06/hochaufgeloeste-iphone-apps/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/06/hochaufgeloeste-iphone-apps/" title="Gedanken über hochaufgelöste iPhone-Apps"></a><p>Soso. Das iPhone 4G hat also ein 326 dpi „Retina-Display“, das die Auflösung horizontal und vertikal im Gegensatz zu allen Vorgängern verdoppelt, die Pixelzahl also vervierfacht.</p>
<p>Und Steve hat gesagt, dass auch Alt-Apps davon profitieren, weil das Text-Rendering dann einfach feiner auflöst.</p>
<p>Aber warum sehen dann alle Textausgaben in auf 2x hochskalierten Alt-Apps auf dem iPad pixelig aus? Warum greift das hochauflösendere Font-Rendering dort nicht, warum werden die Pixel beim Textrendering dort einfach hässlich verdoppelt?</p>
<p>Hoffen wir, dass das iOS4-Update für das iPad hier entsprechend nachbessert.</p>
<p>&#8230; Vermutlich ist das aber eher eine Marketing-Entscheidung. Denn: Wenn Alt-Apps großgezogen noch halbwegs akzeptabel aussehen, ist der Leidensdruck evtl. nicht groß genug, neue Apps zu kaufen &#8211; oder auch nur zu entwickeln. <img src='http://blog.gerozahn.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>iPad als persönlicher Computer für &#8220;Silver Surfer&#8221;</title>
		<link>http://blog.gerozahn.de/2010/02/ipad-persoenlicher-computer-fuer-silver-surfer/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero Zahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/02/ipad-persoenlicher-computer-fuer-silver-surfer/" title="iPad als persönlicher Computer für &quot;Silver Surfer&quot;"></a>Allem Medien-Hype und der Frage &#8220;Ist das iPad der &#8216;Stein der Weisen&#8217; unter den Tablet-Computern oder nicht&#8221; zum Trotz stelle ich folgende These auf: Das iPad könnte sich für Gelegenheits-Internetbenutzer und die so genannten &#8220;Silver Surfer&#8221; der Benutzergruppe 50+ zum &#8230;<p class="read-more"><a href="http://blog.gerozahn.de/2010/02/ipad-persoenlicher-computer-fuer-silver-surfer/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/02/ipad-persoenlicher-computer-fuer-silver-surfer/" title="iPad als persönlicher Computer für &quot;Silver Surfer&quot;"></a><p>Allem Medien-Hype und der Frage &#8220;Ist das iPad der &#8216;Stein der Weisen&#8217; unter den Tablet-Computern oder nicht&#8221; zum Trotz stelle ich folgende These auf: Das iPad könnte sich für Gelegenheits-Internetbenutzer und die so genannten &#8220;Silver Surfer&#8221; der Benutzergruppe 50+ zum echten PC &#8211; zum &#8220;persönlichen Computer&#8221; entwickeln.</p>
<p><span id="more-573"></span></p>
<p>Personen wie meine 70-jährige Mutter, die in ihrem Leben noch kein computergestütztes Gerät bedient hat, das komplexer war als ein Satellitenreceiver, werden wir sicher niemals zur Computerbenutzung bekommen. Aber stellen wir uns die technikinteressierten, aber gleichzeitig technikverängstigten Frauen und Männer der Ü50-Fraktion vor: Einige von ihnen würden vielleicht sehr gerne am Internet teilnehmen. Primär geht es dabei sicher um E-Mail-Kontakt zu Kindern, Verwandten und Bekannten. Aber darüber hinaus eben eventuell auch um Online-Shopping, Nachblättern im Seitenangebot der Stadtverwaltung, und gegebenenfalls sogar ein bisschen Facebook, Twitter &amp; Konsorten.</p>
<p>Was sollen wir computeraffinen &#8220;Jungschen&#8221; (wenn ich mich als &#8220;FaVi&#8221; mal frech ebenfalls hier einsortieren darf) solchen Leuten an die Hand geben? Idee: Einen normalen Computer von der Stange.<br />
Dafür müsste als erstes der Schreibtisch (sofern die &#8220;Zielperson&#8221; einen solchen hat) umgekrempelt werden: Da müssen Steckdosen her, und Platz für Monitor, Tastatur und Maus. Klar könnte das ein preiswerter Aldi-PC sein, aber dann fängt die ganze Geschichte mit Softwareverwaltung, Benutzerrechten, Mailclients, Add-ons, System-Updates, Virenscanner und <em>hast-du-nicht-gesehen</em> gerade erst an. Natürlich, alternativ könnte das auch ein Mac sein, der dem Vernehmen nach ja vor allem für Computer-Neulinge etwas intuitiver bedienbar sein soll. Aber ich als Grenzgänger zwischen den Mac- und Windows-Welten sage: Im Grunde genommen gibt sich das nichts. Mit dem Kauf ist es nicht getan: Für uns &#8220;helfende Hände&#8221; ist das ein lebenslanger &#8220;Du, mein Computer zeigt auf einmal sowas komisches an&#8221;-Frondienst.<br />
Darüber hinaus liegt die Herausforderung darin, dem zukünftigen Benutzer zuerst einmal die Maus-Feinmotorik beizubringen, und nicht zu vergessen die Grundlagen der elektronischen Datenverarbeitung: Wenn man einen Computer unvermittelt in einem Moment abschaltet, in dem der getippte Text noch nicht gespeichert ist, ist letzterer unwiederbringlich weg &#8211; und eventuell sogar das System beschädigt. Für uns ist das das Normalste der Welt &#8211; für jemanden, der einen halben Bogen Schreibmaschinenpapier vollgetippt hat, ein mitunter schwer zu vermittelndes Bedienparadigma.</p>
<p>Stellen wir uns aber einen potenziellen Ü50-Internetteilnehmer vor, dem wir ein iPad auf den Wohnzimmertisch legen. Das Gerät ist äußerlich wie innerlich schick, schnurlos, ultraportabel &#8211; und erfordert keinerlei Umräumaktion. Die Akkulaufzeit ist recht brauchbar, das Ladekabel oder -dock schnell an beliebiger Stelle installiert. Die vorinstallierten Anwendungen sind hinreichend leistungsfähig und für uns &#8220;Hilfs-Administratoren&#8221; in Windeseile vorkonfiguriert &#8211; und funktionieren hinterher im wahrsten Sinne des Wortes auf Fingerzeig. &#8220;Papa, wenn Du hier drauf tippst, siehst Du sofort, ob Du eine neue E-Mail von mir bekommen hast. Und wenn Du dann hier drauf tippst, kannst Du direkt darauf antworten. Und wenn Du Tante Lieschen eine E-Mail schicken willst, dann tippst Du erst hier und tippst dann nur auf &#8216;L&#8217;, dann übernimmt das Gerät die vollständige Adresse aus dem Adressbuch.&#8221;</p>
<p>Mit diesen drei Sätzen ist der Löwenanteil der E-Mail-Kommunikation eigentlich bereits erklärt. Auch das Surfen im Internet ist &#8220;dank&#8221; nicht nachinstallierbarer Plugins und ActiveX-Komponenten zwar limitiert (Flash fehlt in der Tat ungemein) &#8211; aber ein sehr überschaubares, minimales Risiko. Wenn man Vati später also per E-Mail einen Internet-Link schickt, mit dem Hinweis, einfach mal draufzutippen &#8211; klar, dann öffnet sich Safari und präsentiert die geschickte Seite in ganzer Pracht. Safari zumachen, zurück zur E-Mail &#8211; und die ist immer noch genau da, wo man sie hinterlassen hat. Merke: Ordentlich programmierte Anwendungen bedürfen keines Multitaskings.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Für einen &#8220;Silver Surfer&#8221; hat ein iPod touch genügend Funktionen, ist aber viel zu knibbelig klein. Ein ausgewachsenes iPad dagegen, das mit exakt denselben Funktionen aufwartet, stellt ein Gerät dar, das auch für absolute Neulinge, egal welchen Alters, einen intuitiv bedienbaren, haptisch erlebbaren und in weiten Strecken vollkommen frustfreien Einstieg ins Internet ermöglicht. Und den weitergehend Interessierten installiert man dann eben noch die entspechenden Apps für Facebook, Twitter &amp; Co., konfiguriert diese mit entsprechenden Benutzerdaten vor &#8211; und schon treibt sich manch ein Senior &#8220;wie ein Junger&#8221; im Internet und sogar im Web 2.0 herum.</p>
<p>Aus meiner Sicht wird das iPad daher der persönlichste Computer, den man sich aus heutiger Sicht nur vorstellen kann.</p>
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		<title>Flash auf iPhone, iPod touch und iPad? Sicher niemals.</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 11:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero Zahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/01/flash-iphone-ipod-ipad-niemals/" title="Flash auf iPhone, iPod touch und iPad? Sicher niemals."></a>Was für ein Chaos, das durch Apples zusammengeschustertes iPad Promo-Video angerichtet wurde, das ein Flash-Element anzeigte, das das iPad gar nicht anzeigen kann &#8211; Apple ruderte zurück und ersetzte den Flash-Content durch den ungeliebten blauen Lego-Stein. Und so sehr ich &#8230;<p class="read-more"><a href="http://blog.gerozahn.de/2010/01/flash-iphone-ipod-ipad-niemals/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/01/flash-iphone-ipod-ipad-niemals/" title="Flash auf iPhone, iPod touch und iPad? Sicher niemals."></a><p>Was für ein Chaos, das durch Apples zusammengeschustertes iPad Promo-Video angerichtet wurde, das ein Flash-Element anzeigte, das das iPad gar nicht anzeigen kann &#8211; <a href="http://www.maclife.de/node/26277" target="_blank">Apple ruderte zurück und ersetzte den Flash-Content durch den ungeliebten blauen Lego-Stein.</a></p>
<p>Und so sehr ich ja schon sagte, dass die fehlende Flash-Unterstützung für mich eines der größten Ärgernisse an den „i-Berühr-mein-Display&#8221;-Geräten ist: Es wird in meinen Augen nie, niemals passieren.</p>
<p><span id="more-568"></span></p>
<p>Schweigen wir darüber, dass Flash-Applikationen (allen voran Flash-Spiele) rein GUI-seitig Probleme bekommen könnten &#8211; vor allem dann, wenn Objekte im Rahmen der Benutzerführung nicht nur angeklickt, sondern verschoben oder auch nur berührt werden sollen. Eine Mauszeiger-basierte Navigation ist schwierig auf das Benutzerinterface des iPhone OS zu transportieren. – Wer erinnert sich nicht mit Grausen an <a href="http://itunes.apple.com/de/app/the-secret-monkey-island-special/id324741347?mt=8" target="_blank">„The Secret of Monkey Island: Special Edition“</a> für das iPhone, bei dem tatsächlich ein Mauszeiger eingeblendet wurde &#8230; der aber nicht etwa auf die Fingerpostion reagierte, sondern mit Fingerbewegungen an beliebiger Stelle des Displays herumgeschoben wurde. So sollte man es <em>nicht</em> machen.</p>
<p>Insofern steht zu vermuten, dass die Portierung eines Flash-Players für iPhone OS Umdenken und/oder Kompromisse hinsichtlich dr Bedienungs-Paradigmen erfordert. Andererseits möchte ich ebenfalls schwer annehmen, dass Adobe stehenden Fußes ein komplettes Team abkommandieren würde, um einen Flash Player für iPhone OS zu realisieren. Adobe würde dies sicher auch in kürzester Zeit mindestens zum benutzbaren Beta-Stadium peitschen. Wenn &#8211; ja, wenn Apple sie nur ließe.</p>
<p>Fakt: Es gibt weder Java noch Flash für das iPhone &#8211; keine Umgebung, in der sich ohne Kontrolle von Apple quasi beliebiger Code auf dem Handheld ausführen ließe. Wir erinnern uns auch noch daran, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,631717,00.html" target="_blank">dass der C64-Emulator für iPhone OS wieder aus dem App Store entfernt wurde,</a> da die Benutzer dort beliebigen BASIC-Code eingeben und ausführen konnten. Unter dieser Voraussetzung ist es höchst erstaunlich, dass der Safari für iPhone OS überhaupt JavaScript unterstützt.</p>
<p>Würde Apple Flash freigeben, verlöre es App Store Kunden &#8211; und Entwickler. So lange jedes App, egal ob Spiel, Anwendung oder Fun-Programm, Apples Segen braucht, um in den App Store zu kommen, wird es weder Flash noch Java für das iPhone, den iPod touch oder das iPad geben. Das ist ausdrücklich nicht einer technischen Begrenzung der Handhelds geschuldet, sondern eine felsenfeste produktpolitische Entscheidung. Punkt, aus.</p>
<p>Leute, verabschiedet Euch von dem Gedanken, das iPad könnte in ferner Zukunft irgendwann Flash unterstützen. <em>Ain&#8217;t gonna happen.</em></p>
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		<title>Apple-Stockholm-Syndrom und iPad ohne 3G</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 22:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero Zahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik - IT - Computerkrams]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[aufgeblasen]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
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		<category><![CDATA[Stockholm]]></category>
		<category><![CDATA[Stockholm-Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Syndrom]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/01/apple-stockholm-syndrom-und-ipad-ohne-3g/" title="Apple-Stockholm-Syndrom und iPad ohne 3G"></a>Manche sagen mir nach, ich litte unter einem auf Apple bezogenen Stockholm-Syndrom. Wissenschaftlich: Festgehaltene Geiseln empfinden nach langer Zeit der Drangsalierung letztendlich sogar Sympathie für dem Geiselnehmer und verteidigen diesen häufig sogar. Umgangssprachlich: Apple-Fanboy. Die neuste Ausprägung dieses Vorwurfs resultiert &#8230;<p class="read-more"><a href="http://blog.gerozahn.de/2010/01/apple-stockholm-syndrom-und-ipad-ohne-3g/">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://blog.gerozahn.de/2010/01/apple-stockholm-syndrom-und-ipad-ohne-3g/" title="Apple-Stockholm-Syndrom und iPad ohne 3G"></a><p>Manche sagen mir nach, ich litte unter einem auf Apple bezogenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm_Syndrom" target="_blank">Stockholm-Syndrom</a>. Wissenschaftlich: Festgehaltene Geiseln empfinden nach langer Zeit der Drangsalierung letztendlich sogar Sympathie für dem Geiselnehmer und verteidigen diesen häufig sogar. Umgangssprachlich: <em>Apple-Fanboy</em>.</p>
<p>Die neuste Ausprägung dieses Vorwurfs resultiert daraus, dass ich alleine das Konzept des heute nun endlich der Öffentlichkeit präsentierten <a href="http://www.apple.com/ipad" target="_blank">iPads</a> schon cool fand, bevor es vorgestellt war &#8211; und jetzt auch immer noch cool finde.</p>
<p><span id="more-563"></span></p>
<p>Das vielzitierte Apple-Stockholm-Syndrom beruht darauf, dass man die Limitierungen und Schwächen der eingesetzten Produkte nicht wahrnimmt oder wegzudiskutieren versucht, und dabei vergisst, dass Konkurrenzprodukte einiges genauso gut oder viel besser können.</p>
<p>Ich will die bekannten Schwächen von iPhone und iPod touch nicht wegdiskutieren. Was ich sagen will: Wenn ich etwas mag, dann muss mich etwas anderes, mir bislang noch nicht Bekanntes, schon allein aus Produktpräsentationen außerordentlich gut gefallen, damit ich einen Wechsel in Erwägung ziehe. Das nenne ich nicht Stockholm-Syndrom, sondern</p>
<blockquote><p>&#8220;Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.&#8221;</p></blockquote>
<p>oder um noch einen Groschen ins Phrasenschwein zu schmeißen:</p>
<blockquote><p>If it ain&#8217;t really broke, don&#8217;t fix it. If it still does what it is supposed to do, don&#8217;t replace it.</p></blockquote>
<p>Wenn also die bekannten Schwächen und Begrenzungen zu sehr zu stören beginnen, dann muss man über ein anderes Produkt nachdenken. Aber solange das Produkt haargenau das kann, was es soll, muss man nicht auf Teufel komm raus nach Alternativen suchen.</p>
<p>Eins ist dabei wichtig zu wissen: Von kleinen Schönheitsfehlern wie fehlendem Flash und einem fehlenden Passwortmanager liebe ich meinen iPod touch von ganzem Herzen. Im Rahmen meines Nutzungsprofils benötige ich in den seltensten Fällen ein mobiles Outdoor-Internet-Gerät. Wohingegen: Ein hotspot-gebundenes &#8220;Nicht-Wintel-Laptop&#8221;-Internet-Zugangsgerät mit einem tollen Display und einem todschicken, funktionellen Look &amp; Feel is exakt das, was der iPod touch in meinem alltäglichen Leben geworden ist, seit &#8230; ja, seit ich ihn habe. Er ist absolut nicht mehr wegzudenken, und ich weiß schlicht und ergreifend nicht, wie es jemals vorher ohne gegangen ist.</p>
<p>Und es ist mir eine große Freude, hier und jetzt an dieser Stelle bekannt zu geben, was mich an meinem iPod touch am meisten nervt: Seine Größe. Das Ding ist schlicht und ergreifend zu klein und zu fummelig. Ich schätze, wenn der iPod touch ein etwa 10&#8243; großes Display hätte, dabei aber haargenau dieselbe Funktionalität wie jetzt, mit dem gleichen Benutzerinterface, würde ich ihn genauso lieben wie vorher &#8211; nur noch viel mehr.</p>
<p>Um also die Frage zu beantworten, die mir heuer von den Stockholm-Syndrom-Verschwörungstheoretikern mit besorgter Miene zugeraunt wird, ob ich also wirklich das Standard-iPad-Modell ohne 3G kaufen will, obwohl das doch wirklich nur ein &#8220;aufgeblasener iPod touch&#8221; ist: <strong>Ja, verflixt nochmal, exakt das will ich,</strong> weil es haargenau das ist, was ich mir als einzigen Ersatz für meinen nicht mehr wegzudenkenden iPod touch vorstellen kann &#8211; nämlich ein deutlich größerer iPod touch. Punkt. Danke, Apple, dass Ihr jetzt genau das herstellt.</p>
<p>&#8230; Wobei ich mir umgekehrt nicht vorstellen kann, dass die Leute das iPad/3G als &#8220;aufgeblasenes iPhone&#8221; akzeptieren werden. Ein iPad ist nicht zu Telefonieren gedacht, und denkbar wäre das auch allerhöchstens aus der Tiefe des Rucksacks heraus, über ein per Bluetooth gekoppeltes Headset. Das iPad/3G ist zum mobilen eBook- &#8230; sorry &#8230; iBook-Shopping gedacht. Es ist Apple zuzutrauen, dass sie das Produkt haargenau dort am Markt platzieren und auch diesen Markt umkrempeln &#8211; meinetwegen, es entspricht nur nicht meinem (derzeitigen) Nutzerverhalten.</p>
<p>Freunde &#8211; hört bitte auf, mich des Stockholm-Syndroms zu bezichtigen, das ich nicht habe. Alles, was ich will, ist ein größeres Exemplar von dem, was ich bereits habe. &#8230; Nein, nicht das, was Ihr jetzt denkt. Kein Grund zur Klage südlich des Äquators. <img src='http://blog.gerozahn.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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