Archiv für die Kategorie „Technik - IT - Computerkrams“

iMac + Mini-Tastatur + Magic Tackpad = ?

Dienstag, 27. Juli 2010

Um nicht lange rumzueiern: Das ist das größte, genauso scheiße bedienbare, aber absolut nicht mehr transportable Laptop der Welt.

Mal ehrlich … Ihr habt mich schon laut und und farbenfroh über Apples miniaturisierte Aluminium-Tastatur meckern hören, die dem iMac beiliegt: Kein Zehnerblock, Funktionstasten nicht vom normalen Tastenfeld abgesetzt, Funktionstasten untereinander nicht in Vierergruppen voneinander abgesetzt, viel zu niedriger Tastenhub, folglich Tastenanschlag zwar auf Laptop-Niveau super, aber nicht für einen ausgewachsenen Schreibtischcomputer – lies: für einen Computer an einem ausgewachsenen Schreibtisch. … Aber OK, vermutlich bin ich der einzige, der sowohl den Zehnerblock als auch die Funktionstasten ernsthaft nutzt – eine andere Erklärung habe ich nicht.

Und jetzt noch die bekloppte Idee, statt einer Maus ein Magic Trackpad als (ggf. einziges) Eingabemedium an einen Desktop-Computer anzuschließen. Wir erinnern uns: Trackpads waren ursprünglich als Maus-Ersatz gedacht, da man an einem mobilen Computer ungern irgendein Gebammel anschließen will, geschweige denn in Waid und Flur eine Mausunterlage findet. Doch siehe da: Viele, viele Laptopbenutzer schließen, wenn der Kasten denn auf dem heimischen Tisch steht, eine echte Maus an – einige Laptops unterstützen die manuelle oder sogar automatische Deaktivierung des unseligen Trackpads, wenn eine Maus angeschlossen ist.

OK, OK, “unselig” sind die MacBook-Trackpads natürlich nicht – die Multitouch-Bedienung ist genial, und sei es nur die “Scrollrad”-Funktion ie. das Scrollen in Fenstern mit zwei Fingern – das mittlerweile auch allerhand Windows-Laptops kennen. Aber vermutlich bin ich der einzige, der gerne den Mauszeiger durch filigrane analoge Bewegung der Maus als solcher ernsthaft nutzt – eine andere Erklärung habe ich auch hier ich nicht.

Es beißt die Maus keinen Faden ab: Das Design eines Laptops mit einer miniaturisierten Tastatur zusammen mit einem Trackpad als Mausersatz in der Mitte der Handballenablage folgt unweifelhaft dem Paradigma “form follows function” – “die unvermeidliche Form (der Tastatur und des Mausersatzes) folgt der gewünschten Funktion (eines mobilen Computers)”.

Nicht so bei Apple: Hier gilt offensichtlich seit einiger Zeit allzu häufig das Paradigma “function follows form” – “die eingeschränkte Funktion (der minimalisierten Tastatur und des Mausersatzes) folgt dem gewünschten coolen Aussehen (des coolen Computers)”.

Lasst mich diesen Blog wie üblich mit den folgenden unsterblichen Worten beschließen:

Danke, Apple!

Pro7-Stick am Edimax 6200 ohne SIM-Lock

Mittwoch, 21. Juli 2010

Zwecks Urlaubs-Internet habe ich mir einen ProSieben WebStick inklusive einer ProSieben SIM Karte zugelegt – der ist derzeit für schlappe 29,95€ inklusive 5 EUR Prepaid-Startguthaben zu haben. Letztere funktioniert nach dem „WebSessions“-Prinzip (nur billiger) und ist via D2 CallYa nachzuladen -  also an jeder Tankstelle und an jedem Geldautomaten. Die Internetanbindung erfolgt also via Vodafones gut ausgebautem UMTS-Netz (was in Hinblick auf den Urlaubsort das Kaufkriterium war).

Der Stick sieht aus wie jeder andere HUAWEI auch – mit Slot für eine Micro-SD-Karte. Auf der Rückseite steht:

HUAWEI Mobile Connect
Model: E160E HSDPA USB Stick

Er benimmt sich auch exakt so: Beim ersten Anstecken an Windows wird eine gebrandete „Mobile Partner“-Suite installiert. Beim Anstecken an Mac OS X 10.6 „Snow Leopard“ scheitert die Installation.

Ausweg:

  • Man öffne das „Surf & E-Mail-Stick“-Icon mit der rechten Maustaste / „Paketinhalt anzeigen“.
  • Man hangele sich über „Contents“ nach „Resources“ und starte den Installer „Mobile_Connect_Drv_App.pkg” manuell.

… So ging das jedenfalls damals mit einem aus der Erinnerung baugleichen AldiTalk-/MedionMobile-Stick, diesmal habe ich es nicht bis zum Ende ausprobiert.

Aber wie auch immer – zwei wichtige Informationen:

  1. Der ProSieben WebStick läuft problemlos am 50€ Billig-3G-Router Edimax 3G-6200n – wenn man es durch die chaotische Edimax-Konfiguration geschafft hat, was zwar nicht trivial, aber auch nicht die Schuld des Sticks ist.
  2. Der Stick hat entgegen aller Aussagen keinen SIM-Lock oder Netlock.

Letzteres wirkt für den Feld-Wald-Wiesen-Endanwender nur so, weil nämlich der gebrandete „Mobile Partner“-Verbindungsmanager keine anderen Verbindungen (APN etc.) zulässt. Steckt man den Stick aber z.B. an den o.a. Edimax-3G-Router, lässt er sich problemlos zur Zusammenarbeit z.B. mit einer MedionMobile a/k/a E-Plus-Prepaid-Karte überreden. Dieselbe Konstellation funktioniert z.B. auch am Netbook unter EasyPeasy. Glaubt’s oder glaubt’s nicht – kein SIM-Lock.

Man wird sich also lediglich auf die eine oder andere Weise einen generischen „Mobile Partner“-Verbindungsmanager suchen müssen, der kompatibel zum o.a. HUAWEI E160E ist – und fertig.

Update: Dem Vernehmen nach tut’s auch MWconn – muss ich beizeiten testen, wobei das eher von akademischem Interesse ist, da der Stick ja bereits mit dem Router glücklich verheiratet ist.

Update 2: Die Pro7-SIM-Karte lässt sich nicht nur mit Vodafone CallNow- a/k/a CallYa-Guthabenkarten mit festem Wert zu 15, 25 oder 50 EUR aufladen – sondern ebenfalls mit beliebigen (Kleinst-)Beträgen per Banküberweisung.

Die Überweisung geht an (vgl. Prepaid Wiki):

  • Kontoinhaber:
    Vodafone D2 GmbH
  • Kontonummer:
    2508000
  • Bankleitzahl:
    30070010
  • Kreditinstitut:
    Deutsche Bank Düsseldorf
  • Verwendungszweck:
    Die bei SIM-Lieferung mitgeteilte „Rufnummer“ ohne Sonderzeichen,
    z.B. 015123456789

In meinem Fall war der am Freitag angewiesene Betrag von 5 EUR am darauffolgenden Dienstag gutgeschrieben und zur Buchung von Websessions nutzbar.

#1 iErgonomy – typing ergonomy on iPhone / iPad

Sonntag, 20. Juni 2010