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Frohes neues Jahr!

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein frohes neues Jahr 2010!

Der Jahreswechsel bildet für mich zugleich den (Neu-)Beginn meiner Web 2.0-Aktivitäten:

  • Ich habe vor, neben diesem Text-Blog auch hier und da Video-Logs zu posten – hierzu habe ich meinen alten YouTube-Kanal “GerZah” reaktiviert.
  • Über neue Videos oder neue Text-Postings hier im Blog werde ich fortan als GerZah auch via Twitter informieren.
  • Wer mich persönlich kennt, ist herzlich dazu eingeladen, sich mit mir ie. GerZah auf Facebook zu verbinden.
    … Bitte beachten: Facebook-Freundes-Einladungen von Personen, die ich definitiv nicht kenne, werde ich ignorieren.

So weit, so gut – 2010 wird ein tolles Jahr, ich bin fest davon überzeugt!

Joseph Jacksons ehrliche Antwort über seine Erziehungsmethoden

Gerade sah ich in der Wiederholung des großen, von Johannes B. Kerner moderierten Sat.1-Jahresrückblicks 2009 das Interview mit Joeseph “Joe” Jackson, dem Vater des verstorbenen Michael Jackson.

Auf JBKs Frage, ob er wirklich so ein strenger Vater war, und ob er Michael heute anders, d.h. weniger streng erziehen würde, sagte er sinngemäß, dass er heute weniger streng wäre, weil es heute ganz andere gesetzliche Regelungen und gesellschaftliche Normen gäbe – und überhaupt: Seine Frau und er hätten ja neun Kinder, das heißt, zu seinem damaligen Job als Kranführer wäre jahrelang die Doppelbelastung der Kindererziehung gekommen, das müsse man schon irgendwie verstehen.

Aha … Und jetzt auf deutsch, ein wenig spitzzüngig interpretiert:

“Also, damals hatte ich einen ziemlich schweren, stupiden Job – ich hatte Kraft in den Armen. Das waren ganz andere Zeiten – und es war gesellschaftlich total akzeptiert, Kinder zu verprügeln, wenn sie gehäuft auftraten und zu sehr nervten. Aber heute würde ich das nicht mehr machen – da könnte man ja Probleme mit der öffentlichen Meinung oder sogar dem Gesetz bekommen.”

Danke, Mr. Jackson Sr., für den öffentlich zur Schau gestellten Blick in Ihre elterliche Psyche.

Miss – kiss, kiss, bang, bye, never call again!

Ich hab’s doch geschaut – der DVD-Player bliebt kalt, ich habe doch den Grand Prix de la Chanson geschaut. Asche auf mein Haupt.

Nun gut: Ich relativiere mein gestriges “epic fail” zu “fail”, denn Deutschland hat beim Eurovision Song Contest 2009 ja nicht 0 Punkte geholt. … Obwohl – streckenweise sah es ja durchaus so aus, als würden wir den letzten Platz belegen. Kommt, lasst es uns hinter uns bringen: Ich habe es doch schon vorher gewusst.

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Eurovision Song Contest – epic fail!

Ich benutze “epic fail” hier mal vorsorglich – damit nicht hinterher jemand sagen kann, man hätte es nicht vorher wissen können. Bzw., damit zumindest ich hinterhersagen kann, dass ich es vorher schon gewusst habe. Wenn ich mich irren sollte, krieche ich hinterher gerne öffentlichkeitswirksam zu Kreuze.

Allen beteiligten Künstlern meinen tiefsten Respekt, sich selbst in die Löwengrube des Balkanvision … pardon … Eurovision Song Contest zu werfen. Aber der deutsche Teilnehmersong 2009 “Miss Kiss Kiss Bang” von Alex Christensen ist (man verzeihe mir den aus tiefster Überzeugung gesprochenen Kraftausdruck) schlichtweg scheiße – und hat in meinen Augen ausdrücklich keinerlei Gewinnpotenzial. Ich mag mich irren – bitte, wie gern würde ich mich in diesem Fall irren.

Nun gut: Dita von Teese soll es nun retten, indem sie (immerhin medienwirksam angesagt) La-Toya-Jackson-mäßig Busen zeigt? Meinetwegen. Soll sie doch. Aber ich glaube, in meiner DVD-Sammlung findet sich für den heutigen Fernsehabend problemlos ein erfüllenderes Ersatzprogramm.

Ich will nicht sagen, ich wünsche mir Ralf Siegel und Nicole zurück. Allerdings wünsche ich mir Teilnehmer-Songs, denen ich etwas abgewinnen kann – also eine sehens- und hörenswerte Performance und/oder ein Augenzwinkern bei der Darbietung, die sich selbst nicht zu ernst nimmt. Also zum Beispiel Roger Cicero, Texas Lightning, Guildo Horn oder Stefan Raab.

Aber bitte nicht so einen B.S. …