Ich hasse Veränderungen.
Vor allem den Wechsel von meinem angestammten geliebten “Nero 6 Reloaded” 6.6.x-Brennprogramm auf irgendwelche aufgeblasenen neueren Versionen. Die gute alte Version 6.6 läuft problemlos auch unter VMware Fusion und brennt von dort aus wahlweise auf das Slotin-Superdrive des iMac oder gerne auch per USB auf einen der VM exklusiv zur Verfügung stehenden externen DVD-Brenner. Warum also wechseln?
Tja – weil mich Windows 7 (ausnahmsweise auf realer Hardware) hämisch mit “bekannten Kompatiblitätsproblemen” angrinst, und ob ich mir das nicht vielleicht nochmal überlegen möchte.
Ja, im Prinzip schon, aber da ich mein Windows 7 RC demnächst sowieso einstampfe (die finale Win7-SBE ist bestellt, aber noch nicht da, geschweige denn installiert), konnte ich ja nicht viel kaputt machen: Ich habe mir die Augen zugehalten und die Installation von Nero 6.6.1.15 durchlaufen lassen. Und da ich ja weiß, was sich gehört, habe ich das Ganze noch mit Nero BurnRights runtergespült – wiederum mit Sicherheitswarnung, wiederum mit zugehaltenen Augen ignoriert. Beim ersten Programmstart von Nero dann dasselbe …
“Ach weißt Du, liebes Windows, bitte nerv’ nicht weiter, ich hab’s ja gelesen. Bitte warne mich nie wieder.” Und gut war’s! Ich habe bislang zwar noch keine ausgedehnt langen Testläufe unternommen, aber immerhin ein paar VIDEO_TS-Verzeichnisse in 6x auf Video-DVD+Rs gebrannt, und alle Brände liefen problemlos durch, inklusive anschließendem Prüfdurchgang und manueller Inspektion im DVD-Player. Ich weiß nicht, welche Kompatiblitätsprobleme Windows 7 da unwillig vorschützt, aber – bei mir sind die absolut nicht zutreffend.
… Vermutlich, weil der handelsübliche Dummdusel-Windows-User vergisst, dass man auf einem Windows mit eingeschränkten Benutzerrechten (und genau das ist Windows 7 nun mal) das oben genannte BurnRights installieren muss. Anschließend startet Nero bei mir ohne jegliche Benutzerkonten-Warnung, als wenn es das Normalste der Welt wäre.
Oder wer weiß, vielleicht gibt es auch irgendwelche Komplikationen mit Nero SmartStart oder irgendwelchen anderen Automatismen, die ich eh nie benutze. Nebenbei: Nero VisionExpress (zwecks NVE und Recode) habe ich bislang noch nicht installiert, vielleicht zicken die ja. Aber wie auch immer: Die eigentliche Brenn-Engine im eigentlichen Nero 6.6-Hauptprogramm (und darum geht’s ja) funktioniert auf den ersten Blick ohne Fehl und Tadel.
Update:
NVE lässt sich wiederum unwillig installieren. Getestet habe ich vorerst nur Recode und Showtime.
- Showtime bekommt beim DVD-Playback keine hardwarebeschleunigte Videoausgabe hin, und Windows schaltet Aero ab, so lange Showtime läuft.
- Recode scheint allerdings vollkommen problemlos zu arbeiten und am Ende auch zu brennen.




Super Tipp, DANKE
Hallo Gero!
Nachdem ich eben die Meldung bekam, dass “mein” Nero 6.6 nicht kompatibel sei mit Win 7, habe ich mal geggogelt und deine Seite gefunden.
Allerdings hatte ich schon vorher mehrere CD´s gebrannt – habe wohl im Tran dummerweise die Warnungen völlig ignoriert.
Und auch jetzt habe ich mutig gebrannt – und siehe da: wieder erfolgreich!
Was will ich mehr!
Ich habe von Nero Smart aus gestartet. Ich gebe allerdings zu, dass ich Nero wirklich nur zum Brennen gebrauche – vorwärts rückwärts , mit doppelter Schraube und so – aber nicht für die anderen Kunststückchen, die es vielleicht auch noch kann.
Viele Dank für deinen Blog, es hilft mir auch weiterhin nicht alles zu glauben, was mir von den Softwareschmieden vorgekaukelt wird.
Bitte sehr! Der Vollständigkeit halber: Ich habe mir kürlich Nero 9 Reloaded zu Gemüte geführt, das explizit Windows 7-tauglich ist.
Resultat: Das Ding kommt auf einer Installations-DVD, braucht nach der Installation 1,5 GB (ja, Gigabyte!) – und ist deutlich langsamer und wackeliger als 6.6. … Einzige rühmliche Ausnahme: ShowTime spielt Videos dann tatsächlich hardwarebeschleunigt ab.
Ich weiss nicht, ich weiss nicht … Ich glaube, ich downgrade die Tage mal auf Nero 6.6.